Kameradschaft

Wie jeder weiß: DUK ist die Abkürzung von „Deutsche Unteroffizier Kameradschaft“, unserem Verein. Wir verwenden im täglichen Sprachgebrauch oft den Begriff „Kameradschaft“. Was ist Kameradschaft, was bedeutet sie für uns?

Im Allgemeinen versteht man unter Kameradschaft eine zwischenmenschliche Beziehung im Sinne einer Solidarität innerhalb einer Gruppe. Dies schließt gegenseitige Hilfsbereitschaft unter den jeweils geltenden besonderen Umständen und Bedingungen mit ein.

Besondere Bedeutung hat die Kameradschaft in der soldatischen Gemeinschaft und ist sogar gesetzlich verankert (§ 12 Soldatengesetz). Insbesondere bedeutet dies die Pflicht jedes Soldaten, seinem Kameraden unter allen Umständen – im schlimmsten Fall unter Lebensgefahr – beizustehen. Das außergewöhnliche an der soldatischen Kameradschaft ist, dass sie nicht an persönliche Verbundenheit im Sinne von Freundschaft geknüpft ist, sondern von jedem Soldaten als uneingeschränkte Dienstpflicht gefordert wird. Das eine schließt das andere jedoch nicht aus. Freunde sind immer auch Kameraden, während Kameraden auch Freunde sein können.

Da die Pflichterfüllung quasi per Gesetz „von oben“ befohlen ist, wird diese innerhalb unserer DUK auf freiwilliger Basis praktiziert. Bereits das persönliche Bemühen um eine Vereinsmitgliedschaft erfolgt aus freien Stücken. Alle Mitglieder der DUK gehören einer Gemeinschaft an, die ein gleichlautendes Ziel verfolgen: Kameradschaftspflege in den unterschiedlichsten Variationen, sei es durch persönliche Kontaktpflege, mannigfache Aktionen, Veranstaltungen und Kampagnen sowie bei Bedarf durch gegenseitige Unterstützung. Eines wird deutlich: Das Gebot des berufsmäßigen Soldaten in Sachen Kameradschaft ist ähnlich der Ausrichtung der DUK; einziges Unterscheidungsmerkmal ist die Dienstverpflichtung im Gegensatz zur Freiwilligkeit der DUK-Angehörigen.

Fazit: Kameradschaft ist Programm für unsere Vereinstätigkeit.